Spinnen – wie ich meine Phobie bekämpfe

Spinnen – wie ich meine Phobie bekämpfe



Maike: Ich erschreck mich ganz oft zu Tode
und steigere mich jetzt grad schon wieder so voll rein in meine Angst. Oh ne. Ich will die gar nicht wieder sehen. Ich hab Angst vor Spinnen und das ist mittlerweile so schlimm, dass mich das ziemlich in meinem Alltag einschränkt. Ich hab beschlossen, ich geh dieses Thema jetzt an und werde mich meiner Angst stellen. In dem folgenden Film sind die Spinnen alle
so ein bisschen unkenntlich gemacht, um euch nicht zu triggern, weil ich weiß ja, wie das
ist. Wir sind jetzt im Kölner Zoo und treffen
jetzt da hinten im Insektarium den Tierpfleger Peter Klaas und er wird uns seine kleinen
Schätzchen mal vorstellen. *Musik* Hallo! Peter: Hallo! M: Ich bin aufgeregt! *Musik* So hier oben ist der Insektenbereich. K: Genau. Hier ist jetzt das Insektarium. M: So ein bisschen mulmig wird mir jetzt schon. Ich hab’s mir ja selber eingebrockt aber
ich wäre jetzt lieber zuhause. K: Hier ist jetzt zum Beispiel ein Terrarium
mit Vogelspinnen. M: Aha. Wo? K: Hier. M: Oh Gott. K: Ja, das ist übrigens noch ein relativ kleines Exemplar. M: Ja, trotz Glasscheibe muss ich leider ein bisschen Sicherheitsabstand halten. k: Ja, ich kann das ja mal aufmachen. M: Die bewegt sich. Moment! K: Ja. Sie hat reagiert, aber das ist noch keine Bewegung. M: Ok. Ich weiß ja, dass die mir nichts tun können. Ich weiß ja, dass das Blödsinn ist eigentlich. Aber… Ich schäme mich. Ich hab auch ein großes Schamgefühl, wenn ich selber so körperlich reagiere auf so kleine Tiere, die mir nix können. K: Backstage sozusagen. M: Da oben sitzt… Also es ist keine Spinne,
aber es ist etwas ausgebüxt. K: Ja, die ist mir gerade tatsächlich abgehauen, gut gesehen. Die muss hier wieder zurück gleich. M: Das ist ja vertrauenserweckend. K: Einmal noch Abstand halten. Hier oben hängt nämlich…
M: Oh okay. Ich geh lieber wieder rückwärts. Ich kann leider nicht weitergehen. Oh sorry, da hab ich jetzt dann nicht mit gerechnet, dass da eine große ist. K: Die hängt hier oben unter der Decke sozusagen. Das ist eine Riesenseidenspinne oder Riesenradnetzspinne. Nephila heißt die. Da kann so ein Netz bis zu zwei Meter Durchmesser haben. M: Ja. Okay, ich komm. K: Einmal durchkommen? M: Ich komm vorbei, ja. K: Hier sind noch mehr von denen. Da muss man leider ein bisschen näher treten. Von den blauen Vogelspinnen, die wir draußen im Schaubehälter gesehen haben, hab ich eine ganze Hand voll hier. M: Oh Gott. Das geht nicht. Sorry. Es ist zu wenig Fluchtmöglichkeit da. Wenn ich da hinten in der Ecke bin. K: Kann ich jetzt schön mit der Taschenlampe so beleuchten. Dann sieht man mal, wie hübsch die sind.
M: Gott. Ich glaub, da ist eine tote auf dem Boden. Kann das sein? K: Nein, das sind nur Häutungen von Heuschrecken. M: Ja, viel besser. Ich muss hier raus. Tut mir leid. Können wir draußen weiter reden? K: Ja klar. Natürlich. M: Ich halt das hier wirklich nicht aus. K: Gehen wir mal. Achso, ja gut. M: Bitte keine Geräusche machen. Ich raste hier aus. Okay. Hab ich irgendwo irgendwas? K: Ne. Es ist alles gut. M: Puh. Oh Gott. Da hab ich mir ein bisschen zu viel zugetraut. K: Es sind einfach Lebewesen, die an Menschen gebunden leben und da muss man eben akzeptieren, dass die auch mal in der Wohnung sind. M: Ja, genau. Deswegen werde ich jetzt eine Therapie machen und dann hab ich damit ganz bald überhaupt keine Schwierigkeiten mehr. Ich würd sagen, ich komm Sie dann nochmal besuchen, wenn ich fertig bin. Im besten Falle beweg ich mich dann ganz easy peasy da durch und fass vielleicht auch eine an. K: Können wir ja probieren dann. M: Okay. Dann vielen Dank schon mal. K: Viel Glück. M: Es war aufregend und ja bis bald. K: Gerne. M: Super, alles klar. Wir machen uns auf den Weg. *Musik* M: Ich hab jetzt einen Termin bei einer Therapeutin, die mir helfen kann, mit meiner Angst umzugehen. Hallo! Hallo. M: Frau Wiesner?
Ja. Kommen Sie rein. Hallo. M: Das sind Frank und Patrick. M: Ja ich hab ein Problem und zwar hab ich Angst vor Spinnen. Mir wurde halt irgendwann dann doch klarer, dass ich da einfach was gegen machen muss, spätestens nachdem ich mich das erste Mal auf der Arbeit krankmelden musste, weil eine Spinne neben meinem Schreibtisch saß. Also ich hab halt diese Spinne gesehen und
bin ins Bad und hab mich da eingeschlossen und saß dann da fest, weil das dann ja der
einzige sichere Ort in meiner Wohnung war wo sie ganz klar nicht ist. Das war so ein bisschen der Anfang, wo ich
dachte: „Okay, das ist jetzt nicht mehr das übliche Verrücktsein.“ Ist das eine Phobie? Pia Wiesner: Das ist eine Phobie, ja. So wie sie das jetzt beschreiben, ist das eine Phobie, genau. Das bedeutet einfach, Sie haben Angst vor einem spezifisch isolierten Objekt und sie haben auch richtig Angst und das macht es eigentlich zu einer Phobie. Dann geht ihr ganzes vegetatives Nervensystem an. M: Das ist ja gut. Das heißt es funktioniert. Das ist doch schön. W: Das ist prima. Genau das ist vorneweg, das sagt man auch immer. Das sag ich auch gerne meinen Klienten, das ist doch eigentlich toll. Sehen Sie mal, was ihr Körper alles kann. Das ist auch eigentlich total sinnvoll, aber
bei einer kleinen Spinne, die eben nicht giftig ist, ist das irrational. Das wissen Sie auch. Das haben Sie gerade gut beschrieben. Das ist eigentlich klar, dass das gar nicht
so viel Sinn macht. M: Und es ist auch peinlich auf der Arbeit
anzurufen und zu sagen: „Okay Leute, ich will jetzt nicht lügen, ich bin im Bad, weil draußen ist eine Spinne und ja… Das ist doof.“ W: Das kann man extrem gut mit Psychotherapie behandeln. Extrem gut mit Verhaltenstherapie behandeln. Und das ist auch das, was wir eigentlich hier machen würden. Letztendlich läuft’s darauf hinaus, dass
man sich damit konfrontiert. Das haben sie heute schon gemacht, irgendwie indirekt. Das ist zuerst mal super. Also das ist auch, zuerst mal Chapeau dafür, das haben Sie gut gemacht. Was ist so der Endgegner? M: Tatsächlich ist das, wo ich so am meisten Stress mit hab, sind diese Kellerspinnen. Diese Winkelspinnen. Die so ungefähr das Format haben. Dicker Körper, dicke Beine. W: Ja, das ist auch meistens so. Auf der einen Seite muss man neu lernen: Das ist eigentlich gar nicht so gruselig, dieses Objekt, vor dem ich da Angst habe und auf der anderen Seite haben viele Phobiker auch so die Idee: Meine Angst wenn ich die einmal
verspüre dann steigt die bis ins Unermessliche und hört nie wieder auf. Und dann fall ich irgendwann tot um oder keine Ahnung was. Darüber denkt man noch nicht mal nach, sondern diese Angst hört nicht auf. M: Das kann ich nachvollziehen. W: Und was aber Angst macht und das ist so wie mit jedem anderen Gefühl. Die Angst steigt, steigt, steigt, steigt, steigt, steigt und erreicht dann ein Plateau und fällt wieder. Und der Phobiker an sich hat das nie gelernt. Sondern der Phobiker an sich hält die Angst eine gewisse Zeit lang aus und vermeidet sie dann. Also geht aus der Situation raus. Schließt sich im Bad ein und hat dann einen krassen Angstabfall und dann ist alles gut. M: Im Bad. W: Im Bad ist alles gut. Und dadurch kann die Spinne im Zimmer nebenan auch immer weiter gruselig werden und auch in der Vorstellung riesig groß und ganz gefährlich bleiben. Und deswegen geht es eigentlich in der Therapie darum zwei neue Lernerfahrungen zumachen. Zum einen: Die Spinne macht eigentlich gar
nichts. Und zweitens eben: Ich kann Angst aushalten. Und Angst fällt von ganz alleine – ohne
dass ich irgendwas mache – fällt die Angst ab. M: Hallo und jetzt sitze ich zuhause am Schreibtisch und habe eigentlich den Plan, das Material zu sichten, um zu gucken, was im Schnitt wohin soll und so. Das bereite ich halt als Presenterin und Autorin von dem Film selber vor und bin allerdings leider noch nicht soweit. Also wir haben ja nicht nur Interviews gefilmt,
sondern auch viele Spinnen. Und ja, ich sitze jetzt hier und versuche zu
sichten und erschrecke mich ganz oft zu Tode und steigere mich gerade schon wieder voll
rein in meine Angst. Oh ne, ich will die gar nicht wiedersehen. Ich hoffe so sehr, dass die Therapie oder
was auch immer wirkt, dass ich wenigstens… Oh, da ist eine gehüpft. Ne, ich kann das noch nicht. Geht nicht, ich bin noch nicht so weit. Naja, dafür mache ich das ja. Ich bin bei meiner Recherche darauf gestoßen, dass man auch eine Spinnenphobie ganz einfach durch Hypnose lösen kann und dann reicht
wahrscheinlich sogar eine Sitzung und das Problem ist einfach weg. Und weil das ziemlich verlockend klingt, möchte ich das unbedingt ausprobieren, deswegen habe ich jetzt einen Termin beim Herrn Schick. Oh, schon auf. Maike Jecke. Norbert Schick: Gruß Gott, Frau Jecke. Kommen Sie rein. Schick. Nehmen Sie bitte Platz. Frau Jecke, haben Sie irgendwelche Fragen
zur Hypnose? M: Ohne Ende. S: Mit der Hypnose macht man prinzipiell keine Diagnostik. Wir werden eine Blockadenlösung machen und das Unterbewusstsein beauftragen, diese Blockaden, die daher kommen für die Phobie, zu lösen. Und das ist in einem ganz leichten Trancezustand. Ein leichter Trancezustand bedeutet immer,
dass das Bewusstsein eingeschaltet ist, das Kognitive bleibt eingeschaltet. M: Wie sind denn die Erfolgschancen? S: Die Erfolgschance, eine Phobie zu lösen, ist mit einer Sitzung circa 80%. M: Das klingt super. S: Ja. Ich werde Sie gleich duzen während der Hypnose, weil das Gehirn einfach gerne persönlich angesprochen werden möchte und dann schauen wir mal. M: Ja. S: Bereit? M: Bereit. S: Okay, dann mach deine Augen mal ganz schnell auf und zu, ganz schnell auf und zu die Augen. Wunderbar. Auf und zu die Augen. Wunderbar. So jetzt schließ einfach deine Augen. Folge deiner Atmung beim Einatmen, Ausatmen. Du hast den Wunsch deine Ängste vor Spinnen zu minimieren und sie vielleicht ganz aufzulösen, dass du einen normalen Umgang mit diesen Tieren haben kannst. Mit der Unterstützung deines Unterbewusstseins kann praktisch jeder Wunsch in Erfüllung gehen, den du in dir hast und der gut und
gesund für dich ist. Das Unterbewusstsein wird nun gleich die Gelegenheit bekommen alles loszulassen, was dich belastet, blockiert und hindert. Eins. Dein Kreislauf und Blutdruck kommt wieder auf gute Tageswerte zurück. Kreislauf und Blutdruck steigen, steigen und drei. Öffne deine Augen und sei wieder vollkommen im Hier und Jetzt. Drei öffne deine Augen und sei wieder vollkommen im Hier und Jetzt. Hallihallo. M: *Hustet* Danke. S: Bitte. M: Plötzlich war mein Hals zu. S: Ja. Das ist eine Reaktion, die ich häufiger habe. M: Ja? S: Ja. Das hat was mit Lösen zu tun. Mit Trance zu tun. Möchten Sie ein Hustenbonbon? M: Nein. Ich kann es jetzt noch gar nicht genau sagen, ob sich jetzt groß was verändert hat. Vielleicht kann ich jetzt eine Spinne anfassen oder zumindest angucken, das wäre ja schon mal ein Anfang. Finden wir es raus. Herr Klaas? Hallo. K: Hallo. M: Ich kann mich hier bewegen, da bin ich
schon total baff. Habe gar nicht so richtig gedacht, dass das
geht. K: Wollen wir es denn mal vorne am Tisch probieren nur mit dem Anblick einer Vogelspinne? Einer wirklich harmlosen. M: Ja, okay. K: Erstmal nur gucken. Wir versuchen das mal. M: Ein Versuch ist es wert. K: So, jetzt nehme ich ihre kleine Höhle weg. M: Hat die einen Namen? K: Ja, die hat einen wissenschaftlichen Namen, aber… M: Also Sie taufen ihre Tiere nicht? K: Von mir aus gerne Thekla für heute. M: Für heute Thekla. K: Ich nimm sie mal für mich auf die Hand. M: Okay, jetzt weiche ich doch schon wieder aus. K: Also wirklich etwas ganz ruhiges. Also von mir aus gerne mal so mit dem Finger ans Bein gehen. M: Ja. K: Einfach mal so dem Strich entlang. M: Ich versuche das jetzt. Aber ich muss vorher eine Warnung aussprechen, weil bisher haben wir die Spinne immer so ein bisschen verdeckt und jetzt würden wir
das mal zeigen. Das heißt alle, die es nicht sehen können,
machen mal kurz für ein paar Sekunden die Augen zu. Okay, ich bin schon so nahe dran, wie ich
nie gedacht hätte. K: Das ist schon super. M: Ne, ich kann die nicht anfassen. Aber ich kann meine Hand hier halten, das
ist voll viel. Unser lieber Tontechniker würde es auf jeden Fall gerne versuchen. Patrick, traust du dich? K: So. Und dann kann man auch loslassen. Einfach bitte über dem Tisch bleiben. M: darf ich es doch nochmal versuchen? Behalt die bei dir und ich. Okay, die ist so flauschig, da kann ich mir
ja einreden, das ist ein Meerschweinchen ne. Patrick: Die ist wirklich sehr, sehr weich. M: Ich kann die nicht anfassen. Das wäre nur eine Berührung, aber ich kann
die nicht anfassen. K: Einfach nur so, also nicht am Ende, also
wirklich in der Mitte einfach so drüber – das ist überhaupt kein Problem. M: Okay. K: Nur nicht so ruckartig. M: Habe ich sie jetzt angefasst? K: Also eine Berührung war schon da, da war mindestens ein Härchen dazwischen. M: Okay, ich habe die berührt. Ich habe die berührt. Damit bin – also – Tagesziel erreicht. Krass, krass, krass, krass. Okay, lass die arme wieder runter, die findet
das doch doof. Ich bin mega stolz auf mich gerade. Ohne Quatsch, ich bin total zufrieden mit
mir. Jetzt habe ich sie technisch gesehen berührt. K: Ich merke das ja – Sie sind ja längst nicht so zittrig wie letztes
Mal. M: Nö, gar nicht. Ja, Hypnose, damit habe ich ja gar nicht mit gerechnet. K: Ich auch nicht. M: Nee, ne. Cool, dann sage ich vielen Dank. K: Nichts zu danken. M: Bis bald. Ich komme bestimmt nochmal vorbei. Die letzte Zeit war sehr intensiv für mich. Ich musste mich mit einem Thema beschäftigen, mit dem ich mich eigentlich noch nie beschäftigen wollte. Ich bin mit dem Ergebnis allerdings ziemlich zufrieden. Ich kann total verstehen, wenn jemand das
nicht verstehen kann, dass man Angst hat vor kleinen harmlosen Krabbeltieren. Aber ich habe viel über mich und über Spinnen gelernt und kann jetzt damit umgehen. Wenn ihr auch eine Angst habt, die eigentlich so ein bisschen unbegründet ist, dann schreibt mir das gerne mal in die Kommentare. Hier haben wir jetzt noch verlinkt für euch,
das Video von Ben, wie man mit dem Rauchen aufhören kann und wenn ihr meint, dass dieses Video zu den Spinnen jemand aus eurem Bekanntenkreis besonders interessieren könnte, dann schickt es gerne mal per WhatsApp weiter.

40 thoughts on “Spinnen – wie ich meine Phobie bekämpfe

  1. Viele von euch haben keine Spinnenphobie und das freut uns sehr! Auf allgemeinen Wunsch hin, haben wir nun eine zweite Version des Films erstellt, in der die Spinnen nicht verdeckt sind – den Link dazu findet ihr hier: https://youtu.be/lA2ETk0YrvE Also Freunde, dafür haben wir jetzt aber einen Like verdient, oder? 😁

  2. Ich finde es SEHR gut das ihr die ich
    Spinnen zensiert habt. Ich hab mich bis ich das in eurem Post gelesen habe, nicht getraut auf das Video zu klicken

  3. Ich finde die Zensur der Spinnen super und kann nicht verstehen, warum einige Nicht-Phobiker das lächerlich finden. Meiner Meinung nach spricht dieses Video auch eher die Spinnenphobiker an und finde daher, dass die Zensur eine gute Idee war!

  4. Ich habe auch eine Spinnenphobie und bin sehr dankbar, dass die Spinnen zensiert waren. Ich gehe bald für ein Jahr nach Afrika und meine größte Angst ist, dass ich dort mit den Spinnen und Insekten nicht klarkomme. Meine Eltern versuchen mich daher auch zu überreden eine Therapie zu machen.

  5. Richtig schlechtes Video.
    1. Ist eure Kamera irgendwie kaputt? Oder warum diese ganzen Streifen?

    2. Was zur Hölle soll das mit den Erdbeeren? Das soll eine reportage sein und keine Baby Sendung. Selbst bei Kinder Sendungen wird sowas nicht verpixelt. Es steht doch klar und deutlich im Titel um was es im Video geht. Wer damit ein Problem hat, schaut sich das Video halt nicht an. Aber sowas? Meine Güte

  6. Die Zensur zerstört in meinen Augen den kompletten Beitrag und ist ein Schritt in die völlig falsche Richtung. War selten so perplex, allein der Gedanke ist in meinen Augen völliger Schwachsinn.

  7. An alle Spinnenphobiker. Wie macht ihr das, wenn ihr alleine wohnt und eine Spinne bei euch in der Wohnung auftaucht und ihr vielleicht keine Nachbarn haben solltet, welche die Spinne für euch entfernen könnten? Was macht ihr dann?

  8. Zum Glück kommt immer meine Freundin mit einem Glas und bringt diese Biester nach draußen 🙂
    Gurkengläser aufmachen ist dann wieder mein Job 😛

  9. Ich finde es super das ihr die Spinnen zensiert habt!! Ich z.B. könnte mir die Reportage sonst nicht anschauen

  10. Hypnose ist zu unrecht etwas sehr unterschätztes und belächeltes. Hypnose hat mir persönlich schon sehr viel gebracht.

  11. Ich konnte mich keinem Gebäude nähern wo Zahnärzte waren, natürlich auch zu keinem gehen. Wenn ich erfahren habe, das jemand Zahnarzt ist, oder sein Partner bekannter… War es aus ich habe jeden Kontakt abgebrochen! Das über 35 Jahre. Ich hatte auch nie Probleme mit den Zähnen weil es nicht sein durfte! Ich kenne auch keine Zahnschmerzen….
    Durfte ja auch nicht sein. Mit Verhaltenstherapie innerhalb von ein paar Wochen geschafft. Heute kann ich da zum Kaffee trinken gehen.

  12. Ich weis nicht ob man das als Phobie bezeichnen kann, doch ich habe direkt ne Gänsehaut wenn eine Spinne nur in der Nähe ist noch bevor ich sie überhaupt sehe. 😂
    Ich hab mal nen PSVR Game mit riesigen Vogelspinnen angezockt und ständig ne Gänsehaut gehabt, vor allem weil die auf einen zugesprungen sind.

  13. Warum schaut ihr euch mit Spinnenphobikern nicht erst mal ein paar kleine Springspinnen an? Die sind einfach hübsch, strecken die Beine nicht so zur Seite sondern haben die eher unter dem Körper, sind erst mal winzig (ca 5 mm lang) und verhalten sich nicht wie eine typische Spinne.

  14. Ich habe auch eine Tierphobie. Aber eine relativ seltene nämlich die vor Fröschen und Kröten. Dabei ist es halt praktisch, dass einem im Alltag wirklich nie welche begegnen. Einfach Sümpfe und Tümpel meiden und es hat sich meistens erledigt. Bei der Vorstellung, dass Frösche wie spinnen in den Ecken meines Zimmers sitzen könnten oder unter keinem Bett wird mir fast schlecht. Bin so froh das sie Scheiß Teile nedd in Häuser einbrechen xD

  15. Ich verstehe die Zensur, Phobiker sollen sich das auch anschauen können. (Auch wenn das im Thumbnail/Videotitel gar nicht zu erkennen ist). Aber irgendwie ist das doch auch Weglaufen vor dem Problem oder? Ich hab zwar auch total respekt vor Spinnen und hätte wahrscheinlich ziemlich schiss eine auf die Hand zu nehmen. Aber deswegen kann man sie doch trotzdem in Filmen angucken. Ich behaupte jeder der was gegen seine Phobie machen will kriegt das gerade noch hin. Dann würden viele mal checken, dass das eigentlich wunderschöne Tiere sind. Wie im Video gesagt, nicht so reinsteigern in die Sache!

  16. I feel you! Ich habe eine Mücken Phobie und kann in keinem Raum schlafen, bevor die Mücke nicht tot ist. Dabei weiß ich, dass ja eigentlich nichts passieren kann. Sie sticht halt und dann juckt es. Trotzdem flippe ich innerlich aus, wenn ich eine höre/ sehe 😂

  17. Ich geb dir mal ein rat anstelle dich ins kalte wasser zu schmeißen les erstmal in büchern verstehe sie denn wirst du sehen spinnen sind harmlos solange du weist wer gefährlich ist und wer nicht in deutschland gibt es KEINE lebensbedrohlichen Spinnen, stell dir mal vor eine kleine spinne setzt sich neben dir und fragt "was machst du daaaa? …. wie heißt duuuuuuu? (krabbel krabbel) wollen wir spielen?… ich bin jonash.. " was machst du dann? (ZEITUNG DRAUF HÄMMER HÄMMER) ja ne is kla… wusstest du das die spinnen dich bemerken BEVOR du 100 m vor ihnen stehst ein tippen auf ein tisch oder egal wo, auch im Büro spüren die und krabbeln in sicherheit VOR DIR! Spinnen folgen dir auch gern weil du wärme ausstrahlst sobalt du sie aber anhauchst oder anpustest ist das sehr unangenehm für die weil der menschliche atme für sie stinkt wie das schlimmste was du dir vorstellen kannst. Spinnen sind wahnsinnig neugierig, sind keine kuscheltiere sind beobachtungswesen aber DICH angreifen nein würde denen NIE in den sinn kommen, vorrausgesetzt das du sie nicht ärgerst, menschen sind für spinnen Bäume.

  18. Eine Erdbeere mit beinen macht mir mehr angst als eine 30 cm Volgespinne, übrigens dieses exemplar ist auch völlig harmlos, ihre besonderheit sie wittert angst, und denkst sich ihr teil nach demmotto, ihhh 2 beine freak ! XD

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