Isle of Man TT: Das gefährlichste Motorradrennen der Welt

Isle of Man TT: Das gefährlichste Motorradrennen der Welt



. Viele Menschen sagen, wie gestört
das ist, was wir hier machen? Wie gefährlich. Wie kann man mit
seinem Leben so fahrlässig umgehen? Das hinter mir ist
die Start- und Zielgerade und die Boxengasse
der Isle-of-Man-Tourist-Trophie. Das ist ein Motorradrennen
auf der Isle of Man. Einer kleinen Insel
in der Irischen See. Dieses Rennen gilt als gefährlichstes
Motorradrennen der Welt. Warum? Schaut euch mal die Bilder an. Das Rennen findet auf
öffentlichen Straßen statt. Mit 200 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit über enge Landstraßen
und durch kleine Dörfer. Jeder, der mal Videos
davon gesehen hat, fragt sich, warum machen die Fahrer das? Jedes Jahr sterben hier Rennfahrer. Im letzten Jahr waren es vier. Einer, der trotz
des Risikos hier mitfährt, ist Julian Trümmer, 28,
aus Österreich. Den dürfen wir in
seiner Rennwoche begleiten. Hier ist das Fahrerlager. Hier sind
die ganzen Teams aufgestellt. Ich suche jetzt
mal das Team von Julian. Servus. Er macht noch ein
bisschen meet and greet. Julian, wir lösen direkt ab.
– Hallo, hallo. Das ist der Julian. Sind das beides deine Bikes? Ja, die zwei Blauen. Bist du der einzige
Fahrer von deinem Team? Ich habe eigentlich
einen Teamkollegen. Der ist im ersten Rennen
schon schwer verunglückt. Er ist okay. Hat zwar ein paar
gebrochene Rückenwirbel. Nur gebrochene Rückenwirbel? Das Bike ist komplett niedergebrannt. Das hat heftig ausgeschaut,
nicht schön anzuschauen. Jetzt sind wir schon
ziemlich hart eingestiegen. Was ist denn das Ziel für die Woche? Nicht sterben. Schwierig zu sagen. Wenn ich das Training
sehe, es ist viel möglich. Man darf hier nichts probieren. Du darfst nicht
probieren, irgendwas zu erzwingen. Da ist null Toleranz
für irgendwelche Spielchen. Das ist ein bisschen
die Ansage der Woche. Die meisten Trainings
sind bisher ausgefallen. Weil einfach
das Wetter zu schlecht ist. Das ist vor allem
für Julian ein Problem. Weil der dieses Jahr zum ersten Mal mit den
ganz großen Maschinen mitfährt. Und noch wenig Erfahrung
auf der Strecke hat. Für den ist es übel, dass er
nicht die Erfahrung sammeln kann. Die man eigentlich braucht,
um am Rennen teilzunehmen. Das ist mein Papa, Gerhard. Meine Mama. – Hallo. Hi. Das ist dein erstes Mal?
Ja, schon erzählt. Ihr seht es,
das Wetter ist fantastisch. Tatsächlich finden heute auch die
Trainings statt, wie es aussieht. Julian nutzt die Chance, mit der Familie an
die Strecke heranzugehen. Sich das anzugucken. Und wir werden
mit der Familie dableiben, wenn er zurück zum Trainieren geht. * Motorrad-Geräusche * Das ist so krass schnell. Was geht euch jetzt
so kurz vorher durch den Kopf? Hoffentlich geht alles gut. Das ist der
Hauptgedanke, wahrscheinlich. Aber es ist nicht das
erste Mal, dass ihr das seht. Gewöhnt man sich da dran? – Nee. Diese extremen Sorgen, die wir
anfangs hatten, die flauen etwas ab. Aber wenn du dann
wieder live dabei bist, kommt das alles wieder
hoch, das ist heftig. Aber er schafft das. Es ist der erste Renntag. Das Wetter ist fantastisch. Ihr seht, Julian wird
heute auf die Strecke gehen. Die Frage ist,
wie wird es ihm dabei ergehen? So gut waren die
Vorbereitungen nicht. Er war auch nicht zufrieden. Werden wir sehen. * Motor wird angelassen. * * Er stöhnt. * Bist du immer der Letzte,
der hier unten bleibt? Ja, ich hasse es oben. Da ist jetzt so viel Wirbel. Die Startaufstellung
ist schon schlimm genug. So viel Lärm, die ganzen Motoren,
die aufheizen, Helikopter. Das macht dich… Bei mir ist es so,
10 Minuten vorher den Helm auf. Dann wird die Welt klein. Quasi Familie weg, Freunde weg. Job weg, Alltag weg. Du bist dann nur auf
das Bike konzentriert. Und dann merke ich irgendwann, passt! Julian zieht sich jetzt um. Es sind noch ungefähr
20 Minuten bis zum Rennen. Und wir lassen ihnen
jetzt so weitgehend in Ruhe. Gehen dann mit ihm zusammen hoch. * Ansagen des
Rennstrecken-Sprechers auf Englisch * Julian kommt jetzt
gleich an den Start. Und dann geht es für ihn ins Rennen. So, Julian ist als nächster dran. Fährt jetzt los. * Motorrad-Geräusche und Musik * Es ist halt die große Ungewissheit. Weil man nicht weiß,
was passiert ist. Wer gestürzt ist. Wir haben es gerade gehört,
der Teamchef hat gesagt, er geht davon aus,
dass es einen großen Crash gab. Wir wissen aber,
dass Julian okay ist, weil der auf dem Motorrad
eine Handy-Nummer hat, die muss er anrufen, sobald es eine
rote Flagge gibt, er stehen bleibt. Damit das Team weiß, er ist okay. * Hubschrauber-Geräusch * Es ist mittlerweile
raus, dass bei dem Crash, der zu dem Renn-Abbruch
heute Vormittag geführt hat, ein Fahrer gestorben
ist, ein 27-jähriger, mit Frau und kleinem Kind und so,
das ist schon für mich echt heftig. Und gleichzeitig läuft
hier der Rennbetrieb weiter, als wäre nichts gewesen. Weil das hier
zur Normalität dazu gehört. Das ist schon strange, irgendwie. Kanntest du den? Vom Sehen? Gibt einem das ein anderes Gefühl? So blöd es ist,
aber es ändert nichts. Schockierend.
Aber es überrascht nicht. Ich dachte auch,
als wir so durchgelaufen sind, wenn man nichts damit zu tun hat, es ist eine krasse Nachricht, aber hier gehört es so sehr dazu, auch ich, in der Planung des Ganzen, da war mir ja klar, das wird
ziemlich sicher passieren. Weil es jedes Jahr passiert. Das ist schon tragisch. Aber du siehst ja,
es geht hier normal weiter. Ihr ahnt es wahrscheinlich schon. Das Wetter ist heute
zu schlecht, um Rennen zu fahren. Für uns ist es aber
eine gute Gelegenheit, uns mal in Ruhe abseits
mit Julian zu unterhalten. So. Was ist es an der TT,
was dich so fasziniert, dass du sagst,
dem widme ich gerade mein Leben? Viele Menschen sagen, wie
gestört das ist, was wir hier machen. Wie gefährlich. Wie kann man mit seinem Leben
so fahrlässig umgehen? Aber ich sehe es
immer ein bisschen anders. Ich sage, wie wenig Menschen
gibt es auf dem Planeten, die eine Leidenschaft haben, für die sie bereit
sind, alles zu riskieren? Ihr eigenes Leben
aufs Spiel zu setzen. Genau dieses Risiko
hier ist das, was es ausmacht? Für mich ist es die
Perfektion von Rennen fahren. Die absolute Perfektion. Vor dem Start, du weißt,
jetzt muss alles passen. Jetzt darfst du dir nicht den
allerkleinsten Fehler erlauben. Das stimmt hier wirklich. Ich hatte hier schon Momente, die Ideallinie um einige
Zentimeter zu verfehlen, das kann hier
wirklich das Ende bedeuten. Für mich ist der Reiz, das
abrufen zu können, zu funktionieren, dass man quasi Herr der Lage bleibt. Das in Verbindung,
wenn man ein gutes Rennen hat, wo man pusht,
wo man sich schnell fühlt, wo man wirklich an der Grenze ist, wo man dann noch nach Hause
kommt mit einem guten Ergebnis, das Gefühl ist dann unbezahlbar. So blöd es klingt, aber man fühlt sich dann unsterblich. Es kann einem nichts passieren. Es ist wie eine Droge,
in Wahrheit, nichts anderes. Nach dem wird
man süchtig, ganz sicher. Am Freitag steht der Höhepunkt
der Woche an. Das wichtigste Rennen. Senior TT.
Was bedeutet dir das eigentlich? Es ist das größte Rennen der
Woche, das letzte Rennen der Woche. Das Rennen,
an das sich alle erinnern. Es ist das Bewusstwerden
von einem Kindheitstraum, was es hierher geschafft hat. Nachdem das Wetter hier
tagelang die Rennen verhindert hat, ist heute endlich
gutes Wetter und Renntag. Es sieht sehr so aus,
als würden wir heute starten. Julian macht erst mal eine Runde
Training auf dem großen Bike. Was ziemlich wichtig ist, weil er heute noch ein
Rennen mit dem großen Bike hat. Und morgen um die Senior TT,
das wichtigste Rennen der Woche. Glücksbringer? Nein, Hundemarke mit Blutgruppe. Falls ich einen Unfall hab. Wirklich? Haben die alle? Ja, ist Vorschrift.
Name und Blutgruppe. * Musik und Motorrad-Geräusch * Völlig geisteskrank,
wie schnell die sind. * Musik und Motorrad-Geräusch * Was ich echt cool finde, dass das Team von Julian ihm
überhaupt keinen Druck macht. Wenn er unzufrieden ist,
dann sagen die immer, passt schon. Hauptsache, du kommst sicher zurück. Julians Papa scheint mit Zeit und
Geschwindigkeit zufrieden zu sein. Das war eine ganz gute Runde. Und eine gute Vorbereitung
auf die Senior TT morgen. Während sich Julian heute Abend
noch mal ein bisschen entspannt, vor dem großen Rennen morgen, bauen die Jungs
das komplette Motorrad auseinander. Machen Ölwechsel. Es wird
mehr oder weniger generalüberholt. Sodass das morgen
wieder im 1-A-Zustand ist. Wer glaubt, dass Julian jetzt,
am Abend vor dem großen Rennen, nach Hause geht und Müsli
isst, der ist schief gewickelt. Es ist Guinness-Zeit. * Musik * * Motoren-Geräusch * So, jetzt geht es los. Sechs Runden, 2 Stunden Vollgas. Es ist völlig absurd,
was das für eine Distanz ist. Wenn man sich
das mal irgendwie klar macht. 360 km, Vollgas. Wie weit ist das?
Von Köln fast bis Stuttgart. Aber halt
über Landstraße, in 2 Stunden. Momentan ist Julian auf Position 23. Von 70.
Das ist schon ziemlich ordentlich. Nachdem Julian
fünf Runden geschafft hat, richtig schnell unterwegs
ist auf der letzten Runde, man hat das Gefühl, man
macht sich Sorgen, schafft er das, zu der Frage, hoffentlich
kriegt der eine gute Platzierung. * Musik * Was für ein Erfolg! Irre! Irre! Mega, mega, mega, gratuliere. Prima. You did well. Well done. Man merkt, dass Rennen
geht nicht so spurlos an dir vorbei. Wie fühlst du dich
jetzt mit dem 21. Platz? Absolut zufrieden. Für die zwei Wochen,
die wir jetzt gehabt haben. Mit wenig Training,
mit den ganzen Wetterbedingungen. Es hat heute Spaß gemacht. Zum Glück, 6-Runden-Rennen,
alle sind sitzen geblieben, es hat keinen
einzigen Zwischenfall gegeben. Rundenzeit hat auch super gepasst. Das war ein Lehrjahr.
Nächstes Jahr kommen wir zurück. Und dann arbeiten wir daran,
dass die Zeiten schneller werden. Julian, danke,
dass wir dabei sein durften. Mega cool. Cheese. Nach einer Woche TT kann ich sagen, ich verstehe ein bisschen, was den
Reiz der Veranstaltung ausmacht. Für die Zuschauer ist
es Motorsport zum Anfassen. Wo sonst kommt man noch
so nahe an die Strecke ran? Oder kann sich einfach
mit den Fahrern unterhalten? Für die Fahrer ist es
Motorsport in Reinform. Die es eigentlich
nur noch an diesem Ort gibt. Hier gehen sie an
die Grenzen des Machbaren. Und leider manchmal
auch darüber hinaus. Ich selbst würde mich das nie trauen. Aber ich glaube,
man kann hier schon lernen, dass man für
die Erfüllung seiner Träume manchmal auch Risiken eingehen muss. Wenn ihr noch Fragen an Julian
habt, dann schaut in die Infobox. Da gibt es unseren WhatsApp-Service,
da könnt ihr sie stellen. Und kriegt dann auch antworten.
Und wir sehen uns beim nächsten Mal. Untertitel: ARD Text
im Auftrag von Funk (2019)

45 thoughts on “Isle of Man TT: Das gefährlichste Motorradrennen der Welt

  1. Als ich mit Julian bei der TT unterwegs war, habe ich ihn gefragt, ob er auch manchmal privat Motorrad fährt. Seine Antwort: "Nein, das ist mir im öffentlichen Straßenverkehr zu gefährlich." 😅 Das gibt einem auch zu denken… Wie sieht es denn bei euch aus, könnt ihr Julians Faszination nachvollziehen?

  2. Rip an den verunglückten

    ich muss sagen als rennbegeisterten sind das alles helden egal welchen platz du hast

  3. Was für arogante Arschlöcher die ihren Familien so etwas antun…
    …versteh es einfach nicht.
    Rennstrecke ok.
    Aber das ist normale Straße 🖕
    Purer Selbstmord!

  4. Als Motorradfahrer (natürlcih nicht auf diesem Lvl) muss ich zugeben das es anders ist als jedes andere Fortbrewegungsmittel. Man fühlt sich verbunden mit der Maschine und der Straße. Ich fahre keine Supersporter und auf einer Rennstrecke aber ich kann mir sehr gut vorstellen was für einen klaren Kopf sowas erfordert. Ich würde mein Leben nicht dafür geben aber ihr müsst bedenken das seine Frau bestimmt wusste wie gefährlich seine Leidenschaft ist bevor sie ein Kind bekommen haben und Sie ist vor jedem Rennen bereit ihn nie wieder zu sehen. Wir alle könnten jeder Zeit abtretten. Lebt euer Leben, macht euer Ding den am Ende ist das Leben doch nur eine Ansammlung von Emotionen und verpassten Chancen.

  5. Ich verstehe nicht wieso das erlaubt ist, da sind schon mehrere Hundert Fahrer gestorben. Leidenschaft hin oder her, wo ist denn die Grenze? Ab wievielen Todesopfern sagt man "OK das sind jetzt ein bisschen zu viele". Wenn man z.B. eine Russisch Roulette Liga starten würde wäre der Aufschrei groß.

  6. An alle Kritiker: Dies ist eben ein Extremsport. Man müsste, wenn man so was nicht will, auch alles in Richtung Fallschirmspringen verbieten…

  7. Wir sind so damit beschäftigt unser kleines perfektes Leben zu leben, dass wir gerne vergessen wirklich zu leben. Die Teilnehmer von der TT verdienen tiefsten Respekt dafür, dass sie trotz des sicher(!) immer bewussten Risikos, ihre Leidenschaft voll und ganz ausleben und ihr Leben wahrlich genießen.

  8. also das ist eine wahnsinns reportage. der pilot ist wirklich sehr sympathisch und es hat einfach spaß gemacht das anzuschauen.

  9. jeder der Rennen fährt, muss sich bewusst sein das er sterben könnte, wenn ich mit 280 ende Döttinger höhe bin, und einen Fehler mache, kann ich auch sterben. also egal was man macht Rennen fahren ist mit gefahr verbunden.

  10. No Risk No Triumph! Und jeder der da startet weiß worauf er sich einlässt! Respekt vor allen Teilnehmern! Heros of Bikes! Alle!

  11. Interessanter Bericht. Ich meine, man kennt die On-boards, aber mal so dahinter zu schauen ist irgendwie faszinierend. Jetzt empfehle ich den Rekordlauf Subaru Isle Of Man 2011 und 2016. Gleicher kranker Scheiß, aber mit einem Auto.
    Eine Anmerkung noch am Rand, der "Park Ferm" ist ein "parc fermé". Da spricht man das e lang aus. Vong Französisch her. 😜

  12. Ich find das hardcore pervers. Man sollte diese Menschen vor sich selbst schützen. Drogenkonsum, zumindest von harten Drogen, unterstützt man ja auch nicht. Die Veranstaltung ist in jeder Hinsicht fahrlässig.

  13. Man sollte keine unnötigen Risiken eingehen – der Alltag ist schon gefährlich genug. Kurz: ich find's bescheuert.

  14. Absolut verrückt. Das Frau und Kinder das überhaupt mit machen. Bei Soldaten, ok versteh ich das, aber dabei, wo es nur um eine verdammte Nummer auf einen Stück Papier geht. Sry.

    Verrückt aber auch, dass die an den Zuschauern mit 200 Sachen vorbei hageln. Direkt daneben. Wenn nur der Fahrer umkommt, ja is halt so, aber lass nur eine Sache falsch laufen und ich will es mir garnicht ausmalen, wie die Opferzahlen in die Höhe schießen.

  15. Sowas macht mich echt sauer. Wie egoistisch muss ein Vater und Ehemann sein um daran teilzunehmen?! Absolut kein Verständnis.

  16. Da braucht man echt Eier aus Stahl…. Holy Moly! 2:00 Was ist denn das Ziel der Woche, nicht sterben…

  17. Anteilnahme OK, von den Fahrern der Familie gegenüber egoistisch und ignorant.. Daher kein Mitleid für die toten!

  18. Warum ist sowas erlaubt?! Ist mega scheiße fürs Klima und es kommen Leute dabei um.
    Haben wir keine anderen Probleme in der Welt?

  19. Etwas ist mit ihm nicht in Ordnung, er sieht eher depri aus als happy, bei vielen Engländer mag es Leidenschaft in Verbindung mit Kultur, Gewohnheit, Prägung, Heldenkult etc.. sein, aber einigen Ausländer ist was anderes dabei, sowas wie "wenn es klappt gut, wenn nicht auch gut", irgend sowas..

    Bin kein Psychiater, ist nur mein persönlicher Eindruck, ich liebe Bikes, ich liebe Geschwindigkeit und somit liebe ich racing, aber dieses Rennen ist mit dem technischen Fortschritt völlig ausgeartet, die ""Strecke"" hat nicht das geringste mit solche Bikes zu tun, völlig ungeeignet, damit ist das Risiko viel zu hoch.

  20. Sehr, sehr gutes schlusswort. Ich weiß nicht ob der reporter generell motorsport affin ist, macht auf mich nicht den eindruck. Daher finde ich seine zusammenfassung dieses legendären events nicht nur kurz und knapp auf den punkt, es zeugt auch von unvoreingenommenheit und von dem wissen das dort keine lebensmüden unterwegs sind, sondern erwachsene menschen die bewusst die entscheidung getroffen haben.

  21. moderne Gladiatoren: mit dem Unterschied, das sie mit sich und den Bedingungen selbst kämpfen bis zum Tod

  22. Hauptsache der Profit stimmt. Egal was mit den Menschen ist. Warum sonst, wird so ein schwachsinniges Rennen nicht einfach verboten?

  23. Ich zum Beispiel kann es nachvollziehen.
    Es gibt Menschen, die so sehr für etwas leben, dass sie alle Gefahren und sogar den Tod dafür in Kauf nehmen.
    Manche Menschen haben dieses Bedürfnis und Gefühl in sich, kein normales Leben leben zu wollen.
    Was ist schon das Leben?
    Für den einen ist es ein einfacher Job, ein schönes Auto, ein Eigenheim und die Familie – andere sehen sich davon weit entfernt.
    Wovor ich mich um einiges mehr fürchten würde, als dem Tod, wäre der Gedanke im Rollstuhl zu landen.

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